Das hat jetzt überhaupt nichts mit Indien zu tun, aber es liegt mir am Herzen. Ich empfehle euch, die beiden folgenden Dokumentarfilme anzuschauen:
The Empire in the Andes: The war against the poor
Plan Colombia: Guerra Anti-Drogas o Pro-Petróleo?
Sie sind frei und in voller Länge auf dem Internet zugänglich (Hinweis für die harten SF1 und SF2 Freunde unter euch: Keine Angst, dauert nicht länger als eine Episode "Lost" oder "Desperate Housewives"...).
Eigentlich ist Kolumbien ja ein viel zu schönes und viel zu normales Land, um immer nur über diesen elenden Krieg und die Drogen zu sprechen. Aber wenn die wahren Ursachen und Zusammenhänge der Krise so klar präsentiert werden wie in diesen beiden Filmen (die haarsträubende Politik des Präsidenten Uribe, der privatisierte Krieg der USA), lohnt es sich hinzuschauen, finde ich!
Und bitte hört gut zu (schaut nicht nur auf die Bilder...), die Analysen von Adam Isaacson und dem wunderbaren Noam Chomsky sind wirklich eindrücklich.
Warum ich das schreibe? Laut der kolumbianischen Zeitung "El Tiempo" sind in den letzten Wochen wieder über 7000 Personen von den Paramilitärs, der kolumbianischen Armee und den FARC-Guerillas im Süden Kolumbiens aus ihren Dörfern und von ihren Fincas vertrieben worden. Die kolumbianische Regierung und die USA kümmert das natürlich keinen Scheissdreck (die jammern jetzt wieder wegen ihren doofen Amok-Attentätern). Den Rest der Welt und viele, viele Kolumbianer kümmert's leider genau so wenig!
Und zum Schluss, nicht vergessen: "No a la fumigación, abajo con el glyphosato, que lo tomen los norte-americanos!" :-) (Dann gäbe es endlich auch kein "Lost" und kein "Desperate Housewives" mehr...)
Bericht zur Lage in Nariño: Kolumbien-aktuell, 12. April 2007
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